Welche Pflanzenöle für meine Haare ?

Quelles huiles végétales pour mes cheveux ?
Von Green-Shop
Das 09/10/25
Inhaltsverzeichnis
  • Warum ein Pflanzenöl auf den Haaren verwenden
  • Das Öl je nach Haartyp wählen
  • Trockene und strapazierte Haare: reichhaltige nährende Öle
  • Feines oder zu fettige Neigung: leichte Öle
  • Lockige, krause und texturierte Haare: ein spezifischer Bedarf
  • Das Ölbad: die Referenz-Routine
  • Tägliche Anwendung: Spitzen, Längen und Kopfhaut
  • FAQ Pflanzenöle Haare

Warum ein Pflanzenöl auf den Haaren verwenden

Ein Pflanzenöl bringt den Haaren, was Reinigungsprodukte nicht können: einen direkten Lipidbeitrag auf die Haarfaser. Das Haar besteht aus Keratin und ist von einer Schicht aus Schuppen umgeben, die durch Färbungen, Hitzeangriffe, Wind, Sonne oder Reibung beschädigt werden kann. Ein gut gewähltes Öl nährt, ummantelt und stellt das Erscheinungsbild der Faser wieder her.

Pflanzenöle unterscheiden sich in zwei grosse Familien je nach ihrer Fähigkeit, in die Faser einzudringen. Die einziehenden Öle (Kokos, Avocado, Oliven) durchdringen die Schuppe teilweise und nähren tief. Die umhüllenden Öle (Jojoba, Argan, Rizinus) bleiben an der Oberfläche und ummanteln die Faser. Die besten Routinen kombinieren oft beide Typen für ein optimales Ergebnis.

Das Öl je nach Haartyp wählen

Der Haartyp ist das Hauptkriterium zur Auswahl eines Öls. Trockene und dehydrierte Haare profitieren von ölsäurereichen Ölen: Argan, Kokos, Avocado, Mandel. Feine oder zu fettiger Neigung tendierende Haare bevorzugen leichte Öle: Jojoba als Referenz, Haselnuss, Sesam.

Lockige, krause und texturierte Haare, die eine weniger glatte Schuppe haben und schneller Feuchtigkeit verlieren, profitieren besonders von reichhaltigen Ölen. Gefärbte oder strapazierte Haare verlangen umhüllende Öle, um die geschwächte Faser zu schützen: Argan, Jojoba, Marula. Die Pflanzenöl-Auswahl bündelt mehrere Bio-Referenzen.

Trockene und strapazierte Haare: reichhaltige nährende Öle

Für trockene und strapazierte Haare sind Öle reich an gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren am wirksamsten. Die Kokos ist die absolute Referenz dank ihrer einzigartigen Fähigkeit, tief in die Haarfaser einzudringen, besonders geschätzt von glanzlosen oder geschmeidigkeitssuchenden Haaren. Die Avocado, reich an fettlöslichen Vitaminen, nährt tief Längen mit Vitalitätsverlust.

Das Arganöl, leichter, bringt Glanz und Disziplin als Finish. Für sehr strapazierte Haare bleibt die Kombination Kokos als Ölbad + Argan als Finish eine sehr wirksame Routine. Ölbäder können eine Stunde unter warmem Handtuch oder über Nacht einwirken für maximale Wirkung, mit Kissenschutz. Das Auswaschen verlangt ein mildes Shampoo, um Rückstände gut zu entfernen.

Feines oder zu fettige Neigung: leichte Öle

Feine Haare werden von reichhaltigen Ölen rasch beschwert. Jojoba ist hier die Referenz: Seine talgähnliche Textur beschwert nicht und hinterlässt keine fettigen Rückstände. Einige Tropfen als Finish auf den Spitzen reichen, um zu disziplinieren, ohne zu plumpsen. Das pflanzliche Squalan und die Haselnuss teilen dieses leichte Profil.

Für zu fettige Kopfhaut kann Jojoba einmal pro Woche als Pre-Shampoo verwendet werden, um die Talgproduktion auszugleichen. Anwendung: einige Tropfen auf trockene Kopfhaut einmassiert, 30 Minuten einwirken lassen, mildes Shampoo. Reichhaltige Öle wie Kokos direkt auf fettiger Kopfhaut vermeiden, die die Faser sättigen und das Ergebnis beschweren können.

Lockige, krause und texturierte Haare: ein spezifischer Bedarf

Lockige bis krause Haare haben eine andere Struktur: Die Schuppe ist weniger glatt, der natürliche Talg erreicht die Längen schwer, und die Faser trocknet rasch aus. Diese Haare profitieren besonders von reichhaltigen Ölen in einem verlängerten Ölbad. Die Kokos ist eine Referenz für Haartypen 3a bis 4c. Das Rizinusöl kann für brüchige Spitzen einbezogen werden.

Für den Alltag erlauben leichtere Öle wie Jojoba oder Argan als Finish, die Locken zu disziplinieren, ohne sie zu brechen. Die Methode LCO oder LOC (Liquid, Cream, Oil) ist weit verbreitet: Sie besteht darin, ein Wasser oder Hydrolat, dann eine Creme, dann ein Öl aufzutragen, um die Hydratation auf mehreren Ebenen zu versiegeln. Diese Routine passt sich an die Porosität und Dichte des Haares an.

Das Ölbad: die Referenz-Routine

Das Ölbad ist die tiefste Routine zum Nähren der Haare. Vorgehen: das passende Öl wählen, ein bis zwei Esslöffel schmelzen lassen (die Wärme der Handflächen reicht für flüssige Öle, das laue Wasserbad für feste Kokos), grosszügig auf Längen und Spitzen auftragen, sanft einmassieren, das Haar in ein warmes Handtuch einwickeln.

Die Einwirkzeit variiert je nach Bedarf: 30 Minuten für eine leichte Pflege, 1 bis 2 Stunden für eine Zwischenpflege, über Nacht für eine intensive Pflege (mit Kissenschutz). Das Auswaschen verlangt ein mildes Shampoo, manchmal in zwei Durchgängen, um Rückstände gut zu entfernen. Eine Häufigkeit von einmal pro Woche bis einmal alle zwei Wochen ist allgemein passend. Für sehr gezielte Pflege an Wimpern oder sehr brüchigen Spitzen siehe der Leitfaden 5 Anwendungen von Rizinusöl.

Tägliche Anwendung: Spitzen, Längen und Kopfhaut

Die tägliche Anwendung verlangt einen massvolleren Ansatz. An den Spitzen helfen ein bis zwei Tropfen leichten Öls (Jojoba, Argan) auf feuchten Haaren nach dem Trocknen mit dem Handtuch, zu disziplinieren und Spliss zu vermeiden. An den Längen je nach Bedarf und Haarbeschaffenheit dosieren, dabei die Wurzeln systematisch meiden, um nicht zu beschweren.

An der Kopfhaut ist die Anwendung gezielt: für trockene Kopfhaut Jojoba oder Mandel in sanfter Massage. Bei empfindlicher oder problematischer Kopfhaut (anhaltender Juckreiz, Plaques, anormaler Ausfall) ist der Rat eines Dermatologen der zuständige Ansprechpartner. Kein Öl behandelt diese Zustände, und manche können sie verschlechtern. Die Bio-Kosmetik der Website bietet mehrere ergänzende Haarpflegeprodukte.

FAQ Pflanzenöle Haare

Welches Öl für trockene Haare wählen?

Kokos, Avocado, Argan oder Mandel sind die Referenzen für trockene und strapazierte Haare. Die Kokos dringt tief in die Faser ein, das Argan bringt Glanz und Finish.

Welches Öl für feine Haare?

Jojoba ist die Referenz: leichte Textur, die nicht beschwert. Pflanzliches Squalan und Haselnuss teilen dieses Profil. Reichhaltige Öle wie Kokos oder Avocado bei feinen Haaren vermeiden.

Wie ein Ölbad für die Haare machen?

1 bis 2 Esslöffel Öl schmelzen, auf Längen und Spitzen auftragen, in ein warmes Handtuch einwickeln, je nach Bedarf 30 Minuten bis über Nacht einwirken lassen, dann mit einem milden Shampoo waschen.

Wie oft ein Ölbad machen?

Einmal pro Woche bis einmal alle zwei Wochen je nach Haarbeschaffenheit und Bedarf. Häufiger bei sehr trockenen Haaren, seltener bei feinen oder normalen Haaren.

Welches Öl für lockige und krause Haare?

Kokos als Ölbad ist sehr geeignet. Rizinus für brüchige Spitzen. Jojoba oder Argan als Finish, um die Locken zu disziplinieren. Die LOC- oder LCO-Methode versiegelt die Hydratation wirksam.

Kann man Öl auf die Wurzeln auftragen?

Auf trockener Kopfhaut ja, in Massage mit leichten Ölen wie Jojoba oder Mandel. Bei zu fettiger Neigung an den Wurzeln vermeiden und nur auf Längen und Spitzen auftragen.

Wie die Haare nach einem Öl waschen?

Mit einem milden Shampoo, manchmal in zwei Durchgängen, um Rückstände gut zu entfernen. Das Shampoo mit etwas Wasser in den Handflächen emulgieren vor dem Auftragen hilft, reichhaltige Öle besser zu lösen.

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