Die in der Kräutermedizin verwendete Römische Kamille ist eine „gefüllte“ Sorte, das heißt, sie hat ausschließlich weiße Blütenblätter; die gelbe Mitte, die bei anderen Kamillenarten (einschließlich der Echten Kamille) vorkommt, fehlt, wodurch sie ein pomponartiges Aussehen erhält. Viele Autoren weisen darauf hin, dass diese kultivierte Kamille weniger wirksam ist als die wilde Echte Kamille, die in der freien Natur an den Rändern von (Bio-)Getreidefeldern wächst.
Kamille kann jedoch bei Verdauungsbeschwerden sehr hilfreich sein. Ihr bitterer Geschmack lässt sich mit Anis oder Süßholz überdecken. 2 bis 3 g/Tag.
Pflanzenteil: Blüte.
Botanischer Name: Anthemis nobilis.


