Die wichtigsten Bio-Samen und ihre Verwendung
Öl- und Aromasamen sind vielseitige Zutaten, die Geschmack und Textur Ihrer Gerichte gleichermassen bereichern.
Leinsamen: kleine braune oder goldene Samen, reich an pflanzlichen Omega-3 (Alpha-Linolensäure) und Fasern. Ganze Leinsamen passieren den Verdauungstrakt, ohne aufgenommen zu werden — mahlen Sie sie kurz vor dem Verzehr oder verwenden Sie die gemahlene Version. Ideal in Joghurt, Smoothies, Brot und Biskuits. In der Küche dienen sie auch als veganes Bindemittel (1 EL gemahlener Leinsamen + 3 EL Wasser = 1 Ei).
Chiasamen: kleine schwarze oder weisse Samen mexikanischen Ursprungs. Ihre Besonderheit: Im Kontakt mit Flüssigkeit bilden sie ein Gel — ideal für Chia-Puddings, Konfitüren ohne Zuckerzusatz und als Bindemittel beim Backen. Werden im Gegensatz zu Leinsamen ganz gegessen.
Kürbiskerne: grosse grüne Kerne, mild und leicht knackig. Pur zum Knabbern, in der Pfanne mit einer Prise Salz geröstet, über Salate, Suppen und Gemüsegerichte gestreut. Auch ausgezeichnet im Brot und im Müesli.
Sonnenblumenkerne: vielseitig und preiswert. Pur, geröstet, in Salaten, hausgemachten Granolas, Körnerbrot und selbstgemachten Kernmusen.
Sesam: weiss, schwarz oder ungeschält — jede Variante mit eigenem Aromaprofil. Unverzichtbar in der asiatischen Küche, im Hummus (über das Tahini), auf Burgerbrötchen, in Nudeln und Salaten. Tahini (Sesammus) lässt sich einfach herstellen: geröstete Sesamsamen mit etwas Öl mixen.
Geschälte Hanfsamen: weiche Textur, leichter Haselnussgeschmack. Direkt über Salate, Smoothies und Gerichte streuen — kein Mahlen nötig. Sie gehören zu den proteinreichsten Samen überhaupt.
Mohnsamen: kleine blaugraue Samen mit feinem Haselnussgeschmack. Unverzichtbar in Gebäck, Brot, Cakes und Fruchtsalaten. Entdecken Sie auch unsere Bio-Nüsse für Ihren Vorratsschrank.
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Bio-Samen aufbewahren und verwenden
Samen lagern am besten geschützt vor Licht, Wärme und Feuchtigkeit im luftdichten Behälter. Samen mit vielen ungesättigten Fettsäuren (Lein, Hanf, Chia) werden gemahlen oder an der Luft schneller ranzig — verbrauchen Sie sie in den Wochen nach dem Öffnen. Die Samen vor der Verwendung einige Minuten trocken in der Pfanne zu rösten intensiviert ihr Aroma deutlich — besonders bei Sesam, Sonnenblumen- und Kürbiskernen. Eine einfache Mischung mehrerer Samen (Lein, Sonnenblume, Sesam, Kürbis, Mohn) über die Gerichte gestreut bringt Textur und Abwechslung. Entdecken Sie unsere Bio-Gewürze und unsere Bio-Würzmittel für noch mehr Geschmack.
FAQ — Bio-Samen
Was unterscheidet die Samen dieser Seite von Keimsaaten?
Die Samen dieser Kategorie sind zum direkten Verzehr bestimmt — roh, geröstet oder gemahlen — als Würze oder Küchenzutat. Keimsaaten werden gezielt für ihre Keimfähigkeit ausgewählt und als Sprossen gegessen. Beide gibt es in Bio-Qualität, ihr Verwendungszweck ist aber verschieden.
Muss man Leinsamen mahlen, um sie zu verwerten?
Ja — ganze Leinsamen werden vom Körper praktisch nicht aufgenommen. Mahlen Sie sie kurz vor der Verwendung in einer Kaffeemühle oder kaufen Sie sie direkt gemahlen. Chiasamen dagegen werden ganz gegessen.
Darf man täglich Samen essen?
Ja — ein bis zwei Esslöffel gemischte Samen pro Tag sind im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung eine vernünftige Menge. Samen sind kalorienreich — Mass halten, wenn Sie auf Ihre Zufuhr achten.
Sind Bio-Samen glutenfrei?
Die meisten Samen (Lein, Chia, Kürbis, Sonnenblume, Sesam, Hanf) sind von Natur aus glutenfrei. Achten Sie auf die Angabe «glutenfrei» auf der Verpackung, wenn Sie eine Garantie gegen Kreuzkontaminationen bei der Abfüllung suchen.
Liefern Sie Bio-Samen in die ganze Schweiz?
Ja, schnelle Lieferung in die ganze Schweiz ab CHF 79.— Einkaufswert.