Natürlicher Kamm: Warum auf Plastik verzichten?
Kämme aus herkömmlichem Kunststoff (Polypropylen) haben zwei wesentliche Nachteile für das Haar: Sie erzeugen durch Reibung statische Elektrizität, und ihre gegossenen Zähne weisen oft mikroskopische Grate auf, die feines Haar und trockene Spitzen schwächen und abbrechen lassen. Kämme aus natürlichen Materialien beseitigen beide Probleme.
Holzkamm: Holz ist von Natur aus antistatisch — im Gegensatz zu Plastik erzeugt es keine statische Aufladung. Die Zähne eines hochwertigen Holzkamms sind von Hand oder maschinell fein poliert — ohne scharfe Kanten. Das Holz nimmt den natürlichen Talg des Haars leicht auf und verteilt ihn bei jedem Durchgang von der Wurzel bis in die Spitzen, ähnlich wie Bürsten mit Naturborsten. FSC-zertifizierte Holzkämme (Buchsbaum, Birnbaum, Kirschbaum, Buche) halten bei minimaler Pflege Jahrzehnte.
Kamm aus Naturhorn: Horn (vom Rind oder Büffel) hat eine Keratinstruktur, die derjenigen des Haars sehr nahekommt — es gleitet über das Haar, ohne es auszureissen oder abzubrechen. Von Natur aus antistatisch und leicht flexibel — ideal für feines, brüchiges Haar. Horn wird von Hand verarbeitet, jeder Kamm ist ein Unikat. Teurer, dafür mit aussergewöhnlicher Lebensdauer.
Bambuskamm: eine leichte, schnell nachwachsende pflanzliche Alternative. Bambus wächst ohne Pestizide und erneuert sich sehr rasch. Günstiger als edles Laubholz oder Horn, für den täglichen Gebrauch aber ebenso wirksam.
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Den richtigen Kamm für Haartyp und Verwendung wählen
Grobzinkiger Kamm: ideal, um lockiges, krauses oder Afro-Haar nach der Haarwäsche zu entwirren. Die weit auseinanderstehenden Zähne gleiten durch die Locken, ohne sie zu brechen oder ihre natürliche Struktur aufzulösen. Am besten auf feuchtem Haar mit einer Entwirrungspflege verwenden.
Feinzinkiger Kamm: zum Verfeinern der Frisur auf trockenem Haar, zum gleichmässigen Verteilen eines Stylingprodukts oder zum Glätten von Frizz. Geeignet für feines, glattes Haar.
Taschenkamm: kompaktes Format für Tasche oder Hosentasche, ideal für unterwegs. Ausführungen aus Buchsbaum oder Horn halten langfristig — im Gegensatz zu Plastikversionen, die mit der Zeit reissen.
Bartkamm: feinere, enger stehende Zähne in kurzem, kompaktem Format. Zum Entwirren, zum gleichmässigen Verteilen von Bartbalsam oder Bartöl und zum Stylen. Einige Modelle haben eine Doppelreihe — breite Zähne zum Entwirren auf der einen Seite, feine Zähne für das Finish auf der anderen.
Afro-Kamm: lange, sehr weit auseinanderstehende Zähne, um Afro-Haar, krauses oder stark gelocktes Haar zu entwirren und ihm Volumen zu geben, ohne es platt zu drücken. Ausführungen aus Holz oder Bambus sind schonender als Plastik.
FAQ — Natürlicher Kamm & Haarkamm
Ist ein Holzkamm wirklich antistatisch?
Ja — Holz ist ein schlechter elektrischer Leiter und lädt sich durch Reibung nicht elektrostatisch auf, im Gegensatz zu Plastik. Der antistatische Effekt ist besonders bei feinem, trockenem Haar spürbar, das zum Abstehen neigt. In Kombination mit einer Naturborstenbürste verschwindet die statische Aufladung fast vollständig.
Wie pflegt man einen Holzkamm?
Entfernen Sie die Haare nach jeder Anwendung. Reinigen Sie den Kamm einmal im Monat mit einem leicht feuchten Tuch und einem Tropfen milder Seife — nicht im Wasser einweichen. Sofort abtrocknen. Um das Holz zu nähren und Rissbildung zu vermeiden, tragen Sie alle 3 bis 6 Monate einen Tropfen neutrales Pflanzenöl (Jojoba, süsse Mandel) auf.
Holzkamm oder Hornkamm — welchen wählen?
Der Hornkamm ist dank seiner keratinähnlichen Struktur sanfter zu sehr feinem, brüchigem Haar. Der Holzkamm ist vielseitiger, günstiger und für alle Haartypen geeignet. Beide sind antistatisch und frei von scharfen Kanten.
Liefern Sie natürliche Kämme in die ganze Schweiz?
Ja, schnelle Lieferung in die gesamte Schweiz ab CHF 79.— Einkaufswert.