Was ist Griess? Herkunft und Herstellung
Griess entsteht durch das grobe Mahlen von Getreide oder Hülsenfrüchten — anders als Mehl, das sehr fein gemahlen wird. Das Korn wird je nach gewünschter Körnung mehr oder weniger grob geschrotet: fein (für Desserts und Gebäck), mittel (für Couscous und Taboulé) oder grob (für lang kochende Zubereitungen und Schmorgerichte). Hartweizengriess ist in der mediterranen Küche am weitesten verbreitet — er bildet die Grundlage für italienische Teigwaren und maghrebinischen Couscous. Im Bio-Anbau wird der Weizen ohne Pestizide und ohne synthetische Düngemittel angebaut, was die Bodenqualität und die Reinheit des Endprodukts bewahrt.
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Die verschiedenen Bio-Griesssorten
Jeder Griess hat ein eigenes Geschmacksprofil, eine eigene Textur und spezifische Verwendungen:
Hartweizengriess: der klassischste, unverzichtbar für Couscous, Taboulé und frische Teigwaren. Reich an pflanzlichem Eiweiss und komplexen Kohlenhydraten. Je nach Rezept in fein, mittel und grob erhältlich.
Dinkelgriess: altes Getreide, bekömmlicher als moderner Weizen. Leicht nussiger Geschmack, ausgezeichnet für Desserts, Bratlinge und Porridge. Enthält Gluten.
Maisgriess: von Natur aus glutenfrei, Grundlage der italienischen Polenta sowie südamerikanischer und afrikanischer Zubereitungen. Milder, leicht süsser Geschmack, schöne goldene Farbe.
Hirsegriess: von Natur aus glutenfrei, sehr bekömmlich, leicht süsslich. Ideal für sanfte Zubereitungen und Porridge am Morgen.
Kichererbsengriess: glutenfrei, sehr reich an pflanzlichem Eiweiss. In der mediterranen Küche verwendet, namentlich für die Nizzaer Socca und Zubereitungen zum Frittieren.
Unser Blüten-Couscous (Hibiskus, Damaszener-Rose, Kornblume, Lavendel) ist eine originelle Kreation für raffinierte und farbenfrohe Rezepte — ein einzigartiges Unterscheidungsmerkmal, das anderswo kaum zu finden ist.
Wie kocht man Bio-Griess?
Hartweizengriess ist in wenigen Minuten zubereitet: kochendes Salzwasser über den Griess giessen (Verhältnis 1:1,5), zudecken und 5 Minuten quellen lassen, dann mit der Gabel und einem Schuss Olivenöl auflockern. Für Taboulé nehmen Sie feinen Griess und lassen ihn in Zitronensaft und Öl quellen. Für Desserts wie Griessbrei bei kleiner Hitze in Pflanzen- oder Kuhmilch unter Rühren kochen. Polenta (Maisgriess) wird zubereitet, indem man den Griess im Regen in kochendes Salzwasser einrieseln lässt und 20 bis 40 Minuten je nach gewünschter Textur rührt. Entdecken Sie unsere Bio-Pflanzendrinks & -milch als Kochgrundlage für Ihre Griessdesserts.
FAQ — Bio-Griess
Welchen Griess für Couscous verwenden?
Mittlerer Hartweizengriess eignet sich am besten für traditionellen Couscous. Für einen leichteren Couscous verwenden manche feinen Griess. Grober Griess passt zu im Ofen geschmorten Gerichten.
Enthält Hartweizengriess Gluten?
Ja. Griess aus Hartweizen, Dinkel und Weizen allgemein enthält Gluten. Für eine glutenfreie Variante wählen Sie Mais- oder Hirsegriess.
Was unterscheidet Griess und Mehl?
Die Körnung. Mehl wird sehr fein zu Pulver gemahlen. Griess wird gröber gemahlen, was ihm seine charakteristische Textur aus kleinen Körnern verleiht, die beim Kochen quellen.
Lässt sich Bio-Griess lange aufbewahren?
Ja, sehr gut. Im luftdichten Behälter, geschützt vor Licht und Feuchtigkeit, hält sich Bio-Griess 12 bis 24 Monate. Vollkorngriess (mit Keim) hält sich etwas weniger lange als heller Griess.
Liefern Sie Bio-Griess in die ganze Schweiz?
Ja, schnelle Lieferung in die ganze Schweiz ab CHF 79.— Einkaufswert.