Haarausfall ist ein natürliches Phänomen: Gesundes Haar verliert täglich 50 bis 100 Haare. Ab einem gewissen Alter verlangsamt sich jedoch der Haarwachstumszyklus, was schließlich zu dauerhaftem Haarausfall führen kann. Andere Faktoren, wie die Verwendung aggressiver Produkte oder Haarfärbemittel, beschleunigen den Haarausfall. Heute sind 50 % der Männer ab 50 Jahren von Alopezie (vorzeitigem Haarausfall) betroffen. Auch Frauen können betroffen sein, insbesondere nach einer Schwangerschaft, bei sehr strengen Diäten oder bei starker Erschöpfung und Stress. Glücklicherweise gibt es wirksame Produkte, um Haarausfall vorzubeugen oder ihn zu reduzieren! Doch welche Produkte eignen sich am besten für welchen Anwendungsbereich?
Haarausfall: Sollten wir uns unbedingt Sorgen machen?
Der Verlust von mehr als 100 Haaren pro Tag gilt als Haarausfall. Haarausfall ist jedoch ein Oberbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Ursachen. Bevor Sie also etwas unternehmen, ist es wichtig, die Gründe und Ursachen des Haarausfalls zu ermitteln: Tritt er plötzlich auf? Ist er saisonbedingt? Handelt es sich um akuten oder chronischen Haarausfall?
Grundsätzlich gibt es drei Arten von Haarausfall:
- Akuter oder vorübergehender Haarausfall: Dieser tritt nach einer schwierigen Lebensphase, einer Schwangerschaft, einem stressigen Ereignis oder einem starken Gewichtsverlust auf. Es handelt sich dabei um die natürliche Reaktion Ihres Körpers auf ein bestimmtes Ereignis. Nach einigen Monaten wachsen die Haare wieder normal nach.
- Chronischer Haarausfall: Im Gegensatz zum vorherigen Typ ist chronischer Haarausfall leider dauerhaft. Er ist die häufigste Form und betrifft mehr als 80 % der Männer und 30 bis 40 % der Frauen. Er tritt in der Regel um das 40. Lebensjahr auf und entwickelt sich allmählich, was zu einer Abnahme der Haardichte bis hin zum vollständigen und dauerhaften Stopp des neuen Haarwachstums führt.
- Saisonbedingter Haarausfall: Wie der Name schon sagt, hängt saisonaler Haarausfall direkt mit den Jahreszeiten und klimatischen Bedingungen (steigende Temperaturen, äußere Einflüsse usw.) zusammen. Das Risiko für Haarausfall ist daher im März/April und im Herbst am höchsten. Beachten Sie, dass saisonaler Haarausfall in der Regel weniger als drei Monate andauert.
Nachdem Sie Ihren Haartyp bestimmt haben, können Sie das für Ihre Bedürfnisse am besten geeignete Produkt gegen Haarausfall auswählen.
Welches Produkt gegen Haarausfall sollte ich wählen?
Der Markt ist derzeit mit Anti-Haarausfall-Produkten überschwemmt, insbesondere mit solchen, die sich an Männer richten. Einige werden direkt auf die Kopfhaut aufgetragen, andere als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, die als natürliche Wachstumsförderer wirken und das Haarwachstum sowie das Haarvolumen anregen.
- Shampoos, Lotionen und Seren gegen Haarausfall: Die meisten Produkte gegen Haarausfall werden direkt auf die Kopfhaut aufgetragen. Einige Shampoos sind speziell entwickelt, um das Haarwachstum anzuregen und die Haarqualität zu verbessern, um Haarausfall vorzubeugen. Das Ergebnis: Ihr Haar wird gestärkt, dicker und widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse. Diese Art von Shampoo ist daher besonders vorteilhaft, um saisonalem Haarausfall vorzubeugen. Greifen Sie vorzugsweise zu natürlichen und/oder biologischen Produkten, die sanft zum Haar sind und reich an pflanzlichen Ölen (Rizinusöl, Schwarzkümmelöl usw.) und ätherischen Ölen (Ingweröl, Rosmarin-Cineolöl, Grapefruitöl, Atlaszederöl usw.) sind.
- Natürliches Keratin: Haare bestehen zu 95 % aus Keratin, einem proteinreichen Aminosäuren. Ungesunde Lebensgewohnheiten, Rauchen oder eine unausgewogene Ernährung können zu einem Keratinmangel und damit zu Haarausfall führen. Zusätzlich zur Verwendung eines Anti-Haarausfall-Shampoos kann es hilfreich sein, den Keratinspiegel auf natürliche Weise zu erhöhen, indem man keratinreiche Lebensmittel wie Kohl, Brokkoli und Lauch verzehrt. Keratin fördert die Mikrozirkulation, das Haarwachstum und die Regeneration und eignet sich daher ideal zur Vorbeugung oder Verlangsamung von akutem oder chronischem Haarausfall.
