CERES, eine Kontrollstelle und kein Siegel
Wie bio.inspecta ist CERES kein Zeichen, nach dem man auf der Verpackung sucht wie nach dem EU-Bio-Logo: Es ist die Stelle, welche die Kontrollen hinter den Richtlinien durchführt. Eine Richtlinie setzt die Regeln, eine akkreditierte Stelle prüft ihre Einhaltung.
Das Unternehmen mit Sitz in Happurg im Landkreis Nürnberger Land verdankt seinen Namen Ceres, der römischen Göttin des Ackerbaus und der Ernte – dem lateinischen Gegenstück zur griechischen Demeter. Rund 300 Mitarbeitende sind in etwa sechzig Ländern Europas, Afrikas, Asiens und Lateinamerikas im Einsatz.
Ein breites Tätigkeitsfeld
CERES zertifiziert nach der EU-Bio-Verordnung, aber auch nach dem US-amerikanischen NOP- und dem japanischen JAS-Standard – was sie zur Ansprechpartnerin für Exportketten macht. Das Portfolio umfasst zudem Öko-Textilien, gute landwirtschaftliche Praxis und Herstellungspraxis, mehrere Nachhaltigkeitsstandards sowie den Biocyclic Vegan Standard. Sie führt ausserdem Inspektionen im Auftrag anderer Zertifizierungsstellen und Erzeugerverbände durch.
Seit Ende 2019 ist CERES eine hundertprozentige Tochter der Schweizer Holding EASY-CERT group, zu der auch Austria Bio Garantie und bio.inspecta gehören – drei Kontrollstellen aus dem deutschsprachigen Raum unter einem Dach, die je eigenständig am Markt auftreten.
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