Schuppen gehören zu den Kopfhautproblemen, die einem den Tag verderben können. Sie entstehen durch eine trockene und gereizte Kopfhaut und lassen sich glücklicherweise mit den richtigen Produkten wieder loswerden. Doch wie bekämpft man Schuppen und welche Behandlungen sind die richtigen? Bei gereizter und trockener Kopfhaut beschleunigt sich die Zellerneuerung, wodurch die Zellen nicht vollständig ausgebildet werden können und sich an der Oberfläche ablagern. Um diese unschönen Schuppen loszuwerden, ist es wichtig, die Kopfhaut mit Feuchtigkeit zu versorgen, sie zu reinigen und reizfreie Produkte zu verwenden.
Schuppen verstehen, um sie besser behandeln zu können
Schuppen sind ein Haarproblem, das Frauen und Männer gleichermaßen betrifft. Schätzungsweise jeder zweite Mensch, überwiegend Männer, leidet darunter. Schuppen können Unsicherheit und ästhetische Scham hervorrufen. Doch was verursacht Schuppen und wie entstehen sie?
Schuppen entstehen durch eine übermäßige Zellerneuerung der Kopfhaut und die Vermehrung des mikroskopisch kleinen Hefepilzes Malassezia. Bei trockener und/oder gereizter Kopfhaut schützt sich diese durch beschleunigte Zellerneuerung. Normalerweise erneuern sich die Zellen jedoch alle drei Wochen. Dieser schnelle Prozess führt zum Abstoßen oberflächlicher Hautschichten und Zellen, den sogenannten Schuppen. Bestimmte Faktoren wie Stress, Müdigkeit oder hormonelle Schwankungen können ebenfalls Schuppenbildung auslösen. Je nach Ausprägung der Schuppen können diese von Juckreiz, Reizungen und Rötungen der Kopfhaut begleitet sein: Dies wird als seborrhoische Dermatitis bezeichnet. Um Schuppen loszuwerden, benötigen Sie geeignete, reizfreie Haarpflegeprodukte und -behandlungen.
Welche Produkte sollte ich verwenden, um Schuppen loszuwerden?
Damit Anti-Schuppen-Produkte ihre volle Wirkung entfalten können, müssen sie zweifach wirken: Sie müssen die Kopfhaut reinigen, um die Vermehrung von Malassezia einzuschränken, und sie gleichzeitig intensiv mit Feuchtigkeit versorgen. Wichtig ist auch, den jeweiligen Schuppentyp zu berücksichtigen, da trockene und fettige Schuppen unterschiedliche Behandlungen erfordern.
Wie wird man trockene Schuppen los?
Trockene Schuppen sind leicht zu erkennen: Die Schuppen sind klein, fein, weiß und lösen sich leicht von der Kopfhaut. Diese Schuppen fallen uns beim Haarebürsten oft auf die Schultern. Trockene Schuppen entsprechen in der Regel einem leichten bis mittelschweren Schuppenbefall und sind meist gut behandelbar. Wenn Ihre Schuppenbildung jedoch mit der Zeit stärker wird, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen.
Bei trockenen Schuppen benötigt Ihre Kopfhaut vor allem Feuchtigkeit. Verwenden Sie zusätzlich zu einem Anti-Schuppen-Shampoo mehrmals wöchentlich eine feuchtigkeitsspendende Haarmaske. Auch pflegende Pflanzenöle wie Jojoba- und Avocadoöl können hilfreich sein; massieren Sie diese sanft in Ihre Kopfhaut ein.
Wie wird man fettige Schuppen los?
Fettige Schuppen hingegen entstehen durch einen Überschuss an Talg im Haar. Sie haften fester an der Kopfhaut, sind größer und gehen oft mit Juckreiz einher. Unbehandelt können fettige Schuppen zu seborrhoischer Dermatitis (einer schweren Schuppenbildung) führen.
In diesem Fall empfiehlt sich ein Anti-Schuppen-Shampoo speziell für fettiges Haar, um die Talgproduktion wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ergänzen Sie Ihre Haarwäsche ein- bis zweimal wöchentlich mit einer Massage von Olivenöl, um fettige Schuppen von der Kopfhaut zu lösen und sie schneller zu entfernen.
