Waschküche und Keller reinigen: der vollständige Guide

Nettoyer buanderie et cave : le guide complet
Von Green-Shop
Das 05/05/26
Inhaltsverzeichnis
  • Waschküche und Keller-Pflege vorbereiten
  • Waschmaschine gründlich reinigen
  • Bügeleisen entkalken und reinigen
  • Waschmittel selber machen: einfache Rezepte
  • Feuchter Keller: Feuchtigkeit und Schimmel kontrollieren
  • Mietkeller: was sagt das Schweizer Recht
  • Ökologische Aufbewahrung und Entrümpelung
  • Die Unverzichtbaren einer ökologischen Waschküche

 

Die Waschküche und der Keller sind die beiden vergessensten Räume der ökologischen Reinigung. Dabei vereint die Waschküche die energiehungrigsten Geräte und die belastendsten Produkte des Haushalts (Waschmittel, Weichspüler, Reiniger). Der Keller ist ein sensibler Ort für Feuchtigkeit und Schimmel-Probleme, die die Gesundheit beeinträchtigen können. Gute Nachricht: Mit einigen guten Gewohnheiten und einfachen Rezepten werden diese beiden Räume zu den besten Verbündeten eines gesunden Hauses. Hier der vollständige Guide.

Waschküche und Keller-Pflege vorbereiten

Die Waschküche verdient regelmässige Pflege: eine schnelle wöchentliche Reinigung (Maschinenaussenseite, Boden, Arbeitsfläche), eine monatliche Tiefenreinigung (Selbstreinigungszyklus der Waschmaschine, Waschmittelfach, Gummidichtung), und eine jährliche Reinigung des Flusensiebs und der Ablaufleitungen.

Der Keller verlangt weniger Frequenz, aber mehr Aufmerksamkeit auf Signale: eine zweimonatliche Kontrolle der Luftfeuchtigkeit (idealerweise mit einem Hygrometer, 20 bis 40 CHF im Baumarkt), eine regelmässige Lüftung wenn möglich (zu den trockensten Stunden), eine jährliche Entrümpelung, um die Wände freizulegen und Kontrollen zu erleichtern.

Bei der Ausrüstung sind die Essenziellen eine Bürste mit mittelharten Borsten, eine alte Zahnbürste für die Ecken der Waschmaschine, zwei Mikrofasertücher, ein zweiseitiger Schwamm und Haushaltshandschuhe. Für den Keller ein Hygrometer und idealerweise ein elektrischer Luftentfeuchter oder Calciumchlorid-Säcke bei chronischer Feuchtigkeit.

Bei den Produkten sind die Essenziellen der Waschküche vier: Essig (Entkalkung, Anti-Kalk), Zitronensäure (tiefe Entkalkung), Natron (Desodorierung, sanfte Reinigung) und Natriumpercarbonat (Bleichmittel, ökologische Alternative zur Chlorbleiche). Für den Keller sind Essig und Wasserstoffperoxid 3 % die Hauptverbündeten gegen Schimmel.

Waschmaschine gründlich reinigen

Eine schlecht gepflegte Waschmaschine wäscht schlecht – so einfach ist das. Angesammeltes Waschmittel, Kalk, der die Wirksamkeit der Trommel reduziert, Gummidichtungen, die Schimmel und Bakterien entwickeln: Diese Probleme betreffen Wäsche, Geruch der Waschküche und die Lebensdauer der Maschine.

Für die monatliche Pflege einen Leerzyklus bei 90 °C mit 250 ml Essig direkt in die Trommel gegossen starten. Dies entkalkt die Trommel, desinfiziert die Maschine und entfernt Waschmittelrückstände. Stärkere Alternative für sehr verkalkte Maschinen: 30 g Zitronensäure in das Hauptwaschmittelfach, Zyklus 90 °C, leere Maschine.

Für die Gummidichtung (der problematischste Bereich einer Frontlader-Waschmaschine) ist eine wöchentliche Reinigung unverzichtbar: Die Dichtung zu sich ziehen, um alle Rillen freizulegen, mit einem in Essig + Wasser zu gleichen Teilen getränkten Tuch reiben, auf den geschwärzten Zonen insistieren. Bei etabliertem Schimmel Wasserstoffperoxid 3 % aufsprühen, 30 Minuten einwirken lassen, mit der Zahnbürste reiben, abspülen. Die Tür angelehnt nach jedem Waschgang lassen, um das Trocknen zu fördern und das Wiederkommen des Schimmels zu vermeiden.

Für das Waschmittelfach herausnehmen (die meisten Maschinen erlauben das), 30 Minuten in heissem Wasser + 1 Esslöffel Natron einweichen, reiben, abspülen, trocknen. Diese monatliche Massnahme vermeidet Verstopfungen und Gerüche.

Das Flusensieb (oft vergessen) ist 1 bis 2 Mal pro Jahr zu reinigen. Es befindet sich in der Regel hinter einer kleinen Klappe unten an der Maschine. Einen Behälter aufstellen, um das Restwasser aufzufangen, abschrauben, Fusseln, Haare und angesammelte Kleinteile entfernen, abspülen, wieder einsetzen. Dies vermeidet Pannen durch Verstopfungen.

Ein virales Rezept kursiert seit einigen Jahren: Spülmaschinentabs in die Trommel zur Reinigung der Waschmaschine geben. Funktioniert tatsächlich (die Tenside und das Percarbonat der Tabs reinigen gut), ist aber wegen möglicher Rückstände bestimmter synthetischer Tenside wie der Alkoholethoxylate besser zu vermeiden. Essig, Zitronensäure und Percarbonat liefern dasselbe Ergebnis ohne dieses Risiko.

Bügeleisen entkalken und reinigen

Das Bügeleisen ist das andere empfindliche Gerät der Waschküche. Kalk im Wassertank, verbrannte Sohle, klebende Stoffreste: einige einfache Gesten verlängern seine Lebensdauer und vermeiden Pannen auf der Wäsche.

Zum Entkalken des Tanks eine Mischung zu gleichen Teilen Essig und Wasser (50/50) einfüllen. Das Bügeleisen auf höchster Dampfstufe einschalten, 5 Minuten warten, bis die Mischung erhitzt ist, dann mehrmals den Dampfknopf über einem Becken drücken, um die Flüssigkeit durch die Leitungen zu zirkulieren. Tank leeren, mit klarem Wasser spülen, einen weiteren Dampfzyklus mit klarem Wasser durchlaufen lassen, um die Leitungen zu spülen.

Bei Bügeleisen mit Dampfgenerator oder Premium-Marken wie Laurastar, unbedingt den Herstellerempfehlungen folgen – manche Modelle haben integrierte Anti-Kalk-Systeme, die den Einsatz von Essig verbieten. Für diese Geräte werden spezifische Anti-Kalk-Kartuschen im Fachhandel verkauft.

Zur Reinigung einer verschmutzten Sohle mehrere Techniken je nach Verschmutzungsart. Bei leicht verbrannter Sohle grobes Salz auf ein Baumwoll-Badetuch streuen, trocken und heiss über das Salz bügeln – die Salzpartikel lösen die Rückstände. Bei Sohle mit verklebtem Stoff (geschmolzenes Synthetik) das Bügeleisen vollständig abkühlen lassen, sanft mit einer Plastikkarte abkratzen, dann die kalte Sohle mit einem in lauwarmem Essig getränkten Schwamm reinigen.

Bei einer verkalkten Sohle um die Dampflöcher herum erlaubt ein in Essig getränktes Wattestäbchen die individuelle Reinigung jedes Lochs, bei ausgestecktem und kaltem Bügeleisen.

Für den Alltag den Tank nach jeder Nutzung leeren und das Bügeleisen aufrecht aufbewahren. Vorzugsweise gefiltertes oder destilliertes Wasser in Regionen mit sehr kalkhaltigem Wasser verwenden – der grösste Teil der Schweiz fällt darunter.

Waschmittel selber machen: einfache Rezepte

Selbst Waschmittel zu machen dividiert die Kosten und den Plastik-Fussabdruck der Wäsche durch zehn – ein Industriekanister entspricht 1 bis 2 Monaten Eigenproduktion aus grossvolumigen Rohstoffen.

Das Grundrezept mit Marseille-Seife besteht aus drei Zutaten: 50 g echte Marseille-Seife (72 % Pflanzenöle) geraspelt, 1 Esslöffel Natron, 1 Liter kochendes Wasser. In einer grossen Flasche mit weitem Hals die geraspelte Seife einfüllen, das kochende Wasser zugeben, schütteln zum Auflösen. Natron hinzugeben, erneut schütteln. 12 Stunden abkühlen lassen – das Waschmittel nimmt eine gelartige Konsistenz an. Bei der Verwendung in etwas lauwarmem Wasser verdünnen. 1 Glas dieses Waschmittels pro Waschgang.

Die Variante mit Schmierseife ergibt ein flüssigeres und stärker entfettendes Waschmittel, interessant für stark verschmutzte Wäsche oder Arbeitskleidung. 200 ml flüssige Schmierseife, 1 Esslöffel Natron, 1 Liter lauwarmes Wasser, mischen, schütteln. Diese Version hält fast unbegrenzt ohne zu gelieren.

Für weisse Wäsche 2 Esslöffel Natriumpercarbonat in die Trommel geben, bevor der Zyklus gestartet wird (mindestens 40 °C, um das Percarbonat zu aktivieren). Diese ökologische Alternative zur Chlorbleiche bleicht ohne Chlor.

Beim Weichspüler die handelsüblichen Produkte vergessen: ein halbes Glas Essig im Weichspülerfach ersetzt alles. Es macht die Wäsche weich, entfernt Waschmittelreste und entkalkt gleichzeitig die Maschine. Der Essiggeruch verschwindet beim Trocknen.

Ein Haushalts-Tipp: Um die Wäsche natürlich zu parfümieren, 10 bis 15 Tropfen ätherisches Öl (Lavendel, Zitrone, Ylang-Ylang) gleichzeitig mit dem Essig in das Weichspülerfach geben. Oder eine Mischung aus Wasser + 20 Tropfen ätherisches Öl auf die Handtücher vor dem Trocknen sprühen. Entdecken Sie die gesamte Auswahl an ökologischen Waschmitteln in der Kollektion Waschmittel und die Waschnüsse, eine noch minimalistischere Alternative, in Waschnüsse.

Feuchter Keller: Feuchtigkeit und Schimmel kontrollieren

Der feuchte Keller ist ein häufiges Problem in der Schweiz, besonders in alten Gebäuden, Liegenschaften in Seenähe und Regionen mit starker Felsdurchlässigkeit. Chronische Feuchtigkeit begünstigt Schimmel, beschädigt gelagerte Gegenstände und kann die Atemwege beeinträchtigen.

Die Diagnose beginnt mit der Messung der Luftfeuchtigkeit. Ein digitales Hygrometer (20 bis 40 CHF) zeigt den Wert in Prozent an. Die ideale Luftfeuchtigkeit eines Kellers liegt zwischen 50 und 65 %. Über 70 % entwickelt sich Schimmel. Über 80 % ist es strukturelle Feuchtigkeit, die problematisch wird.

Zur Reduzierung der Raumluftfeuchte mehrere Lösungen je nach Intensität. Eine überlegte Lüftung (15 bis 30 Minuten täglich zu den trockensten Stunden – meist mittags im Winter, früh morgens im Sommer) erneuert die Luft, ohne Aussenfeuchtigkeit zurückzubringen. Calciumchlorid-Luftentfeuchter (15 bis 30 CHF im Baumarkt) absorbieren passiv mehrere Liter Wasser pro Monat – wirksam für Keller mässiger Grösse. Ein elektrischer Luftentfeuchter (200 bis 500 CHF) ist die wirksamste Option für sehr feuchte oder grossflächige Keller – rechnen Sie mit 1 bis 2 Litern Wasser pro Tag je nach Modell.

Zur Behandlung von sichtbarem Schimmel mehrere ökologische Optionen. Reiner Essig bleibt die zugänglichste Option: direkt auf den Schimmel sprühen, 30 Minuten einwirken lassen, mit einer Bürste reiben, abspülen. Für hartnäckigen Schimmel an Wänden oder Decke ist Wasserstoffperoxid 3 % wirksamer: aufsprühen, 1 Stunde einwirken lassen, reiben, abspülen. Bei diesen Massnahmen immer Handschuhe und FFP2-Maske tragen – die Schimmelsporen verteilen sich in der Luft und sind nicht zum Einatmen geeignet.

Bei Schimmel auf gelagerten Gegenständen (Kartons, Bücher, Kleidung) die Möglichkeit der Wiederverwendung abwägen. Tief kontaminierte Kartons und poröse Materialien sind in der Regel zu entsorgen – der Schimmel dringt in das Material ein und bleibt selbst nach Reinigung ein Herd. Oberflächlich kontaminierte Holz- oder Metallgegenstände können mit Essig gereinigt und wenn möglich in der Sonne getrocknet werden.

Erstreckt sich der Schimmel über grosse Wand- oder Deckenflächen, oder kehrt er trotz Behandlungen systematisch zurück, ist das in der Regel das Zeichen eines strukturellen Problems: Infiltrationen, Isolationsmangel, kapillare Aufsteiger, unzureichende Lüftung. In diesem Fall ist eine professionelle Diagnose durch eine Spezialfirma für Bautrocknung notwendig – Oberflächenbehandlungen reichen nicht. Geht der Schimmel mit Atemwegssymptomen einher (anhaltender Husten, Reizung, Asthma), ist ärztlicher Rat unverzichtbar.

Mietkeller: was sagt das Schweizer Recht

Bei Mietverhältnissen in der Schweiz wirft das Problem eines feuchten oder schimmligen Kellers rechtliche Fragen auf, die zu kennen sich lohnt. Dieser Abschnitt gibt allgemeine Anhaltspunkte; für einen konkreten Fall bleibt der Rat eines Mieterschutzverbandes (Mieterverband, ASLOCA) oder einer Anwaltskanzlei unverzichtbar.

Das Schweizerische Obligationenrecht (Art. 256 ff. OR) verpflichtet die Vermieterschaft, das Mietobjekt – einschliesslich seiner Nebenräume wie des Kellers – in einem zum vereinbarten Gebrauch geeigneten Zustand zu übergeben und zu erhalten. Ein strukturell feuchter Keller mit erheblichem Schimmel aufgrund eines Baumangels stellt einen Mangel des Mietobjekts dar.

Bei einem Mangel stehen der Mieterschaft mehrere Rechte zu: die Reparatur auf Kosten der Vermieterschaft verlangen (Art. 259a OR), eine verhältnismässige Mietzinsreduktion verlangen, oder bei schwerem Mangel das Mietverhältnis fristlos kündigen (Art. 259b OR).

Das praktische Vorgehen beginnt mit einer schriftlichen Mitteilung an die Vermieterschaft oder Verwaltung per Einschreiben, mit präziser Beschreibung des Problems und Setzung einer angemessenen Frist für die Behebung. Datierte Fotos aufbewahren, alle Kontakte schriftlich dokumentieren. Bei Untätigkeit den Mieterverband (Deutschschweiz) oder die ASLOCA (Westschweiz) kontaktieren, die Mieterinnen und Mieter kostenlos in ihren Schritten begleiten.

Achtung: Ein durch die Mieterschaft verursachter oder verstärkter Mangel (fehlende Lüftung, massive Lagerung, die die Luftzirkulation behindert, defekte vom Mieter installierte Geräte) bleibt zu deren Lasten. Gute Praxis der Lüftung, der Entrümpelung und der frühen Meldung schützt rechtlich.

Ökologische Aufbewahrung und Entrümpelung

Ein gut aufgeräumter Keller ist auch ein gesünderer Keller. Die Luftzirkulation zwischen den Wänden und den gelagerten Gegenständen vermeidet lokale Feuchtigkeitskonzentration und erleichtert die frühe Erkennung von Problemen.

Einige einfache Prinzipien. Gegenstände von den Wänden 5 bis 10 cm abrücken, um Luftzirkulation zu ermöglichen. Kartons und Bücher aufbocken auf Holzpaletten oder Regalen – niemals direkt auf dem Boden. Geschlossene transparente Kunststoffboxen Kartons vorziehen: Sie schützen vor Feuchtigkeit und erlauben, den Inhalt zu sehen, ohne zu öffnen. Jeden Karton oder Behälter klar beschriften, um zu vermeiden, dass alle bei der Suche geöffnet werden müssen.

Eine jährliche Entrümpelung hilft, die Kontrolle zu behalten. Die einfache Regel: Hat ein Gegenstand seit 2 Jahren nicht gedient und hat keinen sentimentalen oder absehbaren Nutzwert, ist es wahrscheinlich Zeit, ihn loszulassen. Spenden, gebraucht verkaufen oder recyceln sind sinnvoller als unbegrenzt zu lagern in einer Umgebung, die den Gegenständen selbst oft schadet.

Für die Kellerabfälle (alte Farbeimer, Lösungsmittel, abgelaufene Medikamente, Batterien, Glühbirnen) zum kommunalen Werkhof – die meisten Schweizer Gemeinden haben kostenlose Sondersammlungen. Diese Abfälle niemals in den Hausmüll oder in die Abflüsse geben.

Für die Papierarchive (Rechnungen, Verwaltungsunterlagen) variieren die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen in der Schweiz: 10 Jahre für geschäftliche Buchhaltungsunterlagen, 5 Jahre für Arbeitsrechnungen (zehnjährige Garantie), Lebensdauer des Gegenstands für Bedienungsanleitungen und Garantien. Darüber hinaus schreddern und recyceln.

Die Unverzichtbaren einer ökologischen Waschküche

Über Produkte und Gesten hinaus verändern einige Ausrüstungen in einer ökologischen Waschküche alles.

Beim Waschmittel drängen sich mehrere Optionen auf. Die Waschnüsse (Früchte des Sapindus mukorossi) sind die minimalistischste Alternative: einige Nüsse in einem Säckchen waschen mehrere Zyklen, biologisch abbaubar, ohne Verpackung. Waschmittel in Blattform oder als Streifen ersetzen flüssige Kanister durch ein ultra-kompaktes Format, ideal für Transport und Lagerung. Waschkugeln mit Mineralkugeln reinigen mechanisch ohne Waschmittel – bescheidener in der Wirksamkeit, perfekt für wenig verschmutzte Wäsche.

Beim Trocknen bleibt das Wäscheaufhängen an der Luft unschlagbar: null Energie, natürlicher Duft, bessere Faserhaltung. Wird ein Wäschetrockner verwendet, verkürzen wiederverwendbare Trocknerbälle aus Wolle oder Plastik die Zyklen um 10 bis 25 %, indem sie die Wäsche lüften, und ersetzen Einweg-Weichspülertücher.

Beim Bügeln ersetzt ein Bügeltischbezug aus Bio-Baumwolle synthetische Bezüge, die schnell verschleissen. Gefiltertes oder destilliertes Wasser verlängert die Lebensdauer des Bügeleisens in Regionen mit hartem Wasser.

Beim Waschmaschinen-Entkalker ersetzt ein ökologischer spezifischer Anti-Kalk aggressive chemische Produkte. Bei den Fleckenentfernern bietet die Kollektion Fleckenentferner gezielte Lösungen (Blut, Gras, Wein, Fett) in biologisch abbaubaren Formulierungen. Bei den Bleichmitteln ersetzen die Optionen auf Percarbonat-Basis die Chlorbleiche vorteilhaft – entdecken Sie die Auswahl in Bleichmittel.

Um weiter mit der ökologischen Reinigung der gesamten Wohnung zu gehen, konsultieren Sie unsere Guides Badezimmer reinigen, Küche reinigen und Wohnzimmer reinigen, die einen kohärenten Ansatz ergänzen. Die gesamte Auswahl an Haushaltsbedarf ist in der Kollektion ökologischer Haushalt zusammengefasst.

FAQ – Waschküche und Keller reinigen

Wie reinigt man eine Waschmaschine gründlich?

Die monatliche Pflege besteht darin, einen Leerzyklus bei 90 °C mit 250 ml Essig in die Trommel gegossen zu starten: Das entkalkt und desinfiziert. Für sehr verkalkte Maschinen 30 g Zitronensäure in das Hauptwaschmittelfach geben, Zyklus 90 °C, leere Maschine. Die Gummidichtung der Tür braucht eine wöchentliche Reinigung mit Essig-Wasser-Gemisch, indem man die Dichtung zieht, um die Rillen freizulegen. Das Waschmittelfach ist monatlich herauszunehmen und zu reinigen. Das Flusensieb ist 1 bis 2 Mal pro Jahr zu prüfen, um Pannen zu vermeiden.

Was ist das wirksamste Rezept für hausgemachtes Waschmittel?

Zwei bewährte Rezepte. Mit Marseille-Seife: 50 g echte Marseille-Seife geraspelt + 1 EL Natron + 1 Liter kochendes Wasser. Mischen, 12 h abkühlen lassen, 1 Glas pro Waschgang verwenden. Mit Schmierseife (stärker entfettend): 200 ml flüssige Schmierseife + 1 EL Natron + 1 Liter lauwarmes Wasser. Für weisse Wäsche 2 EL Natriumpercarbonat in die Trommel geben (mindestens 40 °C). Beim Weichspüler ersetzt ein halbes Glas Essig im dafür vorgesehenen Fach alle handelsüblichen Produkte.

Was tun bei feuchtem Keller oder Schimmel?

Zuerst die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer messen – ideal liegt sie zwischen 50 und 65 %. Zur Reduzierung der Feuchtigkeit: überlegte Lüftung (15-30 Min/Tag zu den trockensten Stunden), Calciumchlorid-Luftentfeuchter, oder elektrischer Luftentfeuchter für ernsthafte Fälle. Zur Behandlung von sichtbarem Schimmel: reiner Essig oder Wasserstoffperoxid 3 % in Sprühanwendung, Handschuhe und Maske obligatorisch. Kehrt der Schimmel wieder oder erstreckt er sich über grosse Flächen, ist es ein strukturelles Problem, das eine professionelle Diagnose erfordert. Bei begleitenden Atemwegssymptomen einen Arzt aufsuchen.

Welche Rechte hat die Mieterschaft bei feuchtem Keller in der Schweiz?

Das Schweizerische Obligationenrecht (Art. 256 ff. OR) verpflichtet die Vermieterschaft, das Mietobjekt und seine Nebenräume in geeignetem Zustand zu übergeben und zu erhalten. Ein strukturell feuchter oder schimmliger Keller stellt einen Mangel des Mietobjekts dar: Die Mieterschaft kann Reparatur auf Kosten der Vermieterschaft verlangen, eine verhältnismässige Mietzinsreduktion verlangen, oder bei schwerem Mangel fristlos kündigen. Das Vorgehen beginnt mit einer schriftlichen Mitteilung per Einschreiben. Bei Schwierigkeiten begleiten der Mieterverband (Deutschschweiz) und die ASLOCA (Westschweiz) Mieterinnen und Mieter kostenlos.

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