Was ist Maca? Alles über die Andenwurzel und ihr Pulver

Maca : tout savoir sur la racine andine et sa poudre
Von Yan Pellouchoud
Das 20/07/26
Inhaltsverzeichnis
  • Was ist Maca?
  • Eine seit Jahrhunderten in der Höhe angebaute Wurzel
  • Wie schmeckt Maca?
  • Wie verwendet man Maca in der Küche
  • Pulver, Kapseln oder Tabletten: was wählen?
  • Maca Bio in der Schweiz richtig wählen

Die Maca macht neugierig: Die peruanische Wurzel, zu Pulver vermahlen, hat sich mit ihrem einzigartigen malzigen Geschmack und ihrer Andengeschichte einen Platz in den Küchen erobert. Was ist Maca genau, wie schmeckt sie, und wie verwendet man sie im Alltag? Der komplette Überblick, von der Pflanze bis in die Tasse.

Was ist Maca?

Die Maca (Lepidium meyenii) ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler — derselben wie Kohl und Radieschen. Konsumiert wird ihre Wurzel, eine fleischige Knolle: getrocknet und zu Pulver vermahlen, wird sie zu einer Lebensmittelzutat mit cremefarbener Farbe und mildem Geschmack. Manchmal wird sie «peruanischer Ginseng» genannt — ein kommerzieller Beiname ohne botanische Verwandtschaft.

Eine seit Jahrhunderten in der Höhe angebaute Wurzel

Die Maca wächst auf den Hochebenen der peruanischen Anden, zwischen 3500 und 4500 Metern, unter extremen Bedingungen von Kälte, Wind und Strahlung, in denen kaum eine andere Kultur überlebt. Die Andenbevölkerung baut sie seit Jahrhunderten als Grundnahrungsmittel an und konsumiert sie gekocht, geröstet oder getrocknet. Bereits in der Kolonialzeit gelangte sie von Peru nach Europa. Auch heute stammt der Grossteil der Produktion aus Peru — und von dort kommen Qualitätspulver wie die Maca Bio von Iswari oder die Maca von Raab Vitalfood.

Wie schmeckt Maca?

Das ist ihre Signatur: ein malziger, leicht süsslicher Geschmack mit Karamell- und Haselnussnoten — manche erinnert er an geröstetes Getreide. Anders als die grünen Pulver (Spirulina, Moringa) mit ihrem teils polarisierenden Charakter ist die Maca konsensfähig: Sie bereichert eine Zubereitung, ohne sie zu dominieren. Sie gehört zu den zugänglichsten Superfood-Pulvern in der Küche.

Wie verwendet man Maca in der Küche

Die übliche Gebrauchsmenge liegt bei 1 bis 2 Teelöffeln pro Tag. Die Maca glänzt in warmen Getränken: in lauwarmer Pflanzenmilch mit Kakao aufgelöst, ergibt sie ein Getränk nach Malzart. Sie passt auch in Bananen-Kakao-Smoothies, Porridges und Energy Balls auf Dattelbasis — und, das ist ihre Besonderheit unter den Superfoods, sie verträgt sanftes Backen: Cookies, Kuchen, Pancakes. Probieren Sie sie auch als malzige Variante in unserem Acai-Bowl-Rezept. Für Ihre Mischungen lohnt ein Blick in unseren Superfood-Ratgeber.

Pulver, Kapseln oder Tabletten: was wählen?

Das Pulver ist die kulinarische Form: freie Dosierung, Integration in Rezepte, präsenter Geschmack. Kapseln und Tabletten eignen sich für alle, die weder zubereiten noch schmecken möchten. Bei den Pulverformaten deckt das Angebot alle Bedürfnisse ab: 125 g Iswari zum Entdecken, 140 g Soleil Vie, 150 g Raab und 250 g Iswari für den regelmässigen Gebrauch.

Maca Bio in der Schweiz richtig wählen

Drei Kriterien: eine einzige Zutat (Maca-Wurzel, sonst nichts), eine Bio-Zertifizierung und eine transparente peruanische Herkunft. Sie finden diese Pulver in der Superfood-Kollektion von Green-Shop.ch, mit Lieferung in die ganze Schweiz. Ein nützlicher Hinweis: Maca ist ein Lebensmittel, kein Heilmittel. Bei Fragen zu Wirkungen oder zur Verträglichkeit mit einer Behandlung, Schwangerschaft oder Stillzeit wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin.

Enthält Maca Koffein?

Nein, Maca enthält kein Koffein. Ihr malziger Geschmack erinnert an Getreidegetränke, hat aber nichts mit Kaffee zu tun.

Kann man Maca kochen?

Ja, das ist einer ihrer Vorteile: Sie verträgt sanftes Backen, anders als Algenpulver. In den Anden wird die frische Wurzel traditionell sogar gekocht gegessen.

Was ist der Unterschied zwischen gelber, roter und schwarzer Maca?

Es sind Varietäten derselben Pflanze, unterschieden nach der Farbe der Wurzel. Die gelbe Maca ist die häufigste und meist als Pulver erhältlich; die Geschmacksunterschiede bleiben subtil.

Wie viel Maca pro Tag?

Die übliche Gebrauchsmenge liegt bei 1 bis 2 Teelöffeln pro Tag, je nach Zubereitung und Geschmack anzupassen.

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