Getreide und Pseudogetreide: Was sind die Unterschiede?
Getreide sind Gräser, deren Samen konsumiert werden — Weizen, Dinkel, Gerste, Hafer, Roggen, Hirse, Mais. Pseudogetreide sind botanisch verschiedene Pflanzen (Chenopodiaceae oder Polygonaceae), deren Samen aber in der Küche gleich verwendet werden — Quinoa, Buchweizen, Amaranth. Sie sind alle von Natur aus glutenfrei, im Gegensatz zu echtem Getreide (ausser Hirse und Mais). Dieser Unterschied ist wichtig für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie — Buchweizen, Quinoa und Amaranth sind vollständige Alternativen zum klassischen Getreide. Entdecken Sie auch unseren Bio-Reis, unsere Bio-Teigwaren und unsere Bio-Hülsenfrüchte.
Die wichtigsten Bio-Getreide- und Pseudogetreidesorten unserer Auswahl
Dinkel : Vorläufer des Weizens, besser verdaulich und proteinreicher. Leicht nussiger Geschmack. Als Vollkornkörner, Mehl oder Flocken erhältlich. Einkorn (kleiner Dinkel) ist noch älter und besonders für seine Milde geschätzt. Kochzeit: 45-60 Min. in Körnerform (vorheriges Einweichen empfohlen).
Hirse : kleine goldene Körner, von Natur aus glutenfrei. Sehr bekömmlich, vielseitig — wie Reis oder als Porridge zubereiten. Milder, leicht süsslicher Geschmack. Kochzeit: 20 Min.
Buchweizen : Pseudogetreide ohne Gluten, ausgeprägter erdiger Geschmack. In bretonischen Galettes, Kascha (geröstete Körner), Porridge oder wie Reis verwendet. Kochzeit: 15-20 Min.
Gerste : reich an löslichen Ballaststoffen (Beta-Glucane). Als Graupen (Vollkorn) oder Perlgraupen (schneller kochend). Basis für Gerstenrisotto, Suppen und Eintöpfe. Kochzeit: 40-50 Min.
Hafer : als ganze Körner oder Flocken. Von Natur aus glutenfrei in seiner Zusammensetzung, aber oft kontaminiert — auf die Kennzeichnung "glutenfrei zertifiziert" achten. Basis für Porridge, Granola und Overnight Oats.
Quinoa : andines Pseudogetreide, von Natur aus glutenfrei. Vor dem Kochen gründlich spülen, um die bitteren Saponine zu entfernen. Kochzeit: 15 Min. Ausgezeichnet in Salaten, als Beilage oder im Bowl. Entdecken Sie unseren Bio-Quinoa.
Kochtipps für Bio-Getreide
Die meisten Vollkorngetreide profitieren von einem Einweichen von einigen Stunden bis über Nacht vor dem Kochen — dies verkürzt die Kochzeit und verbessert die Bekömmlichkeit. Die Körner immer vor dem Kochen spülen. Das Wasser-Getreide-Verhältnis variiert je nach Sorte — rechnen Sie generell mit 2 bis 3 Teilen Wasser auf 1 Teil Getreide. Gekochtes Getreide hält sich 3 bis 5 Tage im Kühlschrank und lässt sich gut einfrieren — grosse Mengen kochen, um in der Woche Zeit zu sparen. Entdecken Sie unsere Bio-Gewürze zum Aromatisieren.
FAQ — Bio Getreide
Was ist der Unterschied zwischen Vollkorn- und Auszugsgetreide?
Vollkorngetreide behält seine Schale (Kleie) und seinen Keim — die raffinierte Version hat nur die zentrale Stärke behalten. Die Vollkornversion ist reicher an Ballaststoffen, Mineralien und B-Vitaminen, erfordert aber eine längere Kochzeit und vorheriges Einweichen.
Sind Quinoa und Buchweizen glutenfrei?
Ja — botanisch sind sie kein Getreide und enthalten kein Gluten. Buchweizen ist trotz seines Namens kein Weizen. Sie eignen sich für Menschen mit Zöliakie und Glutenunverträglichkeit.
Wie vermeidet man den Bittergeschmack von Buchweizen?
Buchweizen kann sehr intensiv schmecken. Gründliches Spülen und Einweichen reduzieren die Bitterkeit. "Weisser" Buchweizen (entspelzt) ist milder als roher. Körner vor dem Kochen kurz trocken in einer Pfanne toasten (Kascha) entwickelt ein angenehmes Nussaroma.
Ist Bio-Getreide für Kinder geeignet?
Ja — vollwertiges Bio-Getreide ist gut ab der Beikosteinführung geeignet, ab 6 Monaten für bestimmte Sorten (Hirse, gut gekochter Quinoa). Mit gut gekochten und fein gemahlenen Versionen beginnen. Haferflocken in feiner Form sind bei Kleinkindern besonders beliebt.
Liefern Sie Bio-Getreide in die ganze Schweiz?
Ja, schnelle Lieferung in die gesamte Schweiz ab CHF 79.— Einkaufswert.